

Die Eingangsstufe der Landskronschule
Seit Beginn des Schuljahres 2010/2011 hat das Kollegium der
Landskronschule die Eingangs- und Diagnoseklasse eingerichtet.
Alle schulpflichtigen Schülerinnen und Schüler der Lernstufe 1 sind
Mitglieder dieser Klasse. Der durch ein pädagogisches Gutachten festgestellte
Förderbedarf der Kinder befindet sich hauptsächlich in den Bereichen Lernen und
Ganzheitliche Entwicklung. Während der Dauer von zwei Jahren erhalten die
Kinder die Möglichkeit, sich in einer kleinen, überschaubaren Lerngruppe individuell zu entwickeln.
In der Eingangsstufe wird der Unterricht in kurzen
Lernsequenzen so geplant, dass sich das Lernen und Erschließen der Umwelt auf
verschiedenen sensorischen Kanälen vollzieht und diese somit aktiviert werden.
Durch unterschiedliche Aktivitäten und selbstständiges Tun mit „Hand und Fuß“
erhalten die Kinder die Möglichkeit zu experimentieren und neue Fertigkeiten
und Fähigkeiten zu erwerben. Eine breit gefächerte Palette an
Lernmethoden und -techniken eröffnet sich vor ihrer natürlichen Neugier, ihrem
Lernbedürfnis und ihrer Wissbegierde. Das spielerische Lernen und Tun kommt den
Bedürfnissen dieses Alters entgegen.
Die
Kinder, mit ihren unterschiedlichen Persönlichkeiten und
Lerntypen,
bringen unterschiedliche Ausgangspotentiale mit. Das Lernmilieu und der
Unterricht der Eingangsstufe sind auf das individuelle Lerntempo
und -pensum sowie den individuellen Lernmodus jedes Kindes abgestimmt.
Damit
jedes Kind möglichst optimal und intensiv gefördert wird,
arbeitet in der Eingangsstufe ein pädagogisches Team von
Förderlehrerin, pädagogischen Fachkräften und
gegebenenfalls Integrationskräften.
Einmal wöchentlich am Vormittag erhalten die Kinder je nach Bedarf Ergo-, Physio- oder Sprachtherapie.
Die Kinder der Eingangsstufe besuchen den Unterricht auch am Nachmittag. Der Unterricht dient der Festigung von Gelerntem (Lernzeit), der Förderung von musischen Fähigkeiten und der Gestaltung von Freizeitaktivitäten.
TEACCH - eine Förderung für Kinder mit einer eingeschränkten Kommunikation
In unsere Unterrichtsarbeit fließen Teile des TEACCH-
Ansatzes mit ein.
TEACCH Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children
Behandlung und pädagogische Förderung autistischer
und andere kommunikationsbehinderte Kinder
Das bedeutet im Alltag:
- Strukturierungshilfen (zeitliche, räumliche Organisation, klare Strukturierung der Arbeitsplätze)
- Visualisierungshilfen
- Handlungspläne
- Wegweiser für den Alltag
UK = Unterstützte Kommunikation
Richtet sich an Menschen, die sich
nicht oder schwer lautsprachlich äußern können und/oder Unterstützung im
Lautspracherwerb und zum Sprachverständnis benötigen.
Das bedeutet:
Durch Bild-/Symbolkarten, elektronischen Kommunikationshilfen,
Gebärden und Gesten geben wir:
· Hilfe zum Spracherwerb
·
Hilfe zum Sprachverständnis
·
Verbesserung der nonverbalen kommunikativen
Möglichkeiten und Fähigkeiten
·
Unterstützung oder Ersetzen der
Lautsprache
·
Einsatz
lautsprachunterstützender Gebärden
Wir erreichen dadurch eine Teilnahme der Schüler und Schülerinnen in allen Lebens- und Lernbereichen (Partizipation).

Let´s learn English !
Seit dem Schuljahr 2009/2010 haben Schüler, die für eine
eventuelle Rückschulung vorgesehen sind, die Möglichkeit am Englischunterricht
teilzunehmen. Der Unterricht findet zwei mal wöchentlich in jahrgangsübergreifenden Kleingruppen statt. Im
Vordergrund stehen die Freude am Sprechen und das Erlernen eines
Grundwortschatzes, der es den Schülern ermöglicht, sich in Alltagssituationen
auszudrücken.

Einzelförderung an unserer Schule
Die Schüler und Schülerinnen werden in den Klassen
entsprechend ihres aktuellen Lernstandes unterrichtet. Dies geschieht
unabhängig von dem Schulbesuchsjahr des Kindes. Die
Binnendifferenzierung durch die Klassenleitung oder den Fachlehrer
kann, im Rahmen stundenweiser Doppelbesetzung, durch individuell
ausgerichtete Förderstunden unterstützt werden.


