

Kooperation
JuLe
Seit 2009 gibt es an der Landskronschule JuLe.
JuLe ist die Abkürzung für Jugendhilfe im Lebensumfeld, ein Jugendhilfeprojekt des Kreises Mainz-Bingen, das sich an Schüler und deren Eltern sowie Geschwister richtet, die das Angebot einer Ganztagsschule, wie hier in der Landskronschule in Anspruch nehmen.
Juliane Göldner, Matthias Schneider und Volker Abel, pädagogische Fachkräfte vermittelt durch Leben in Familien e.V., einem Verein der freien Jugendhilfe mit Sitz im Kreis Mainz - Bingen, betreuen die Kinder an der Schule durch Einzel- und Kleingruppentermine, die sich wie folgt aufteilen:
Ein weiterer und ganz wichtiger Bestandteil von JuLe sind die Besuche bei den Familien zu Hause. Wir beraten und begleiten Eltern bei der Umsetzung von Erziehungszielen, sowie bei gemeinsamen Gesprächen mit der Schule.
Ein regelmäßiger Austausch von Informationen und eine zeitnahe Vernetzung von Eltern, Schule, beteiligten Institutionen und JuLe ist dadurch möglich.

mit dem Jugendamt
Das Jugendamt hat u.a. die Aufgabe, Eltern, Kindern und Jugendlichen, die Förderung und Hilfe brauchen, über Hilfen zur Erziehung zu beraten und zu unterstützen, einschließlich der Beantragung von Erziehungshilfen.
Es gibt ein differenziertes Angebot an Dienstleistungen. Es handelt sich hierbei um pädagogische, beratende, betreuende und therapeutische Hilfen. Die meisten Hilfsangebote sind kostenlos.
An der Schule ihres Kindes bietet eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, wie an allen Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen, regelmäßige Sprechstunden an.
Fragen sie die LehrerInnen nach den nächsten Terminen oder vereinbaren sie direkt einen anderen Gesprächstermin.
Frau Fischer, Jugendamt Soziale Dienste
Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim
Tel. : 06132-7873166, Mobil : 0162-2525237
Email: fischer.anja@mainz-bingen.de

Kooperationen mit anderen Schulen
Die Landskronschule kooperiert mit 12 Grundschulen im südlichen Bezirk des Landkreises Mainz-Bingen.
Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, gemeinsam eine adäquate Förderung der SchülerInnen zu erreichen. So versorgt die Landskronschule als Stammschule die Grundschulen mit Förderschullehrkräften, um möglichst wohnortnah eine Förderung der Kinder zu gewährleisten. Diese Lehrkräfte arbeiten im Rahmen der so genannten „Integrativen Förderung“. Integrierte Fördermaßnahmen dienen der Vorbeugung von Lernauffälligkeiten. Damit es nicht zu einer Verfestigung von Lernproblemen kommt, sollen diese Maßnahmen möglichst frühzeitig und im Klassenverband einsetzen.
Dabei sind die FörderlehrerInnen auf eine gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen der Regelschule angewiesen.
Neben der Beschreibung der Lernausgangslage des Kindes ist die gemeinsame Erarbeitung von Förderplänen notwendig. Zudem soll es einen fachlichen Austausch im Hinblick auf individuelle Hilfestellungen bzw. Förderkonzepte geben. Voraussetzung für die Erarbeitung eines Förderplanes ist zunächst die Feststellung von Ressourcen und Kompetenzen des Kindes. Individualisierte Lernbegleitung setzt freilich angemessene Unterrichtsformen voraus. Da wir die Heterogenität der Schülerschaft als „Normalfall“ ansehen, sind offene Unterrichtsformen vorzuziehen. Eine individualisierte Förderung wird weniger mit einem für alle verbindlichen LEHR-GANG, sondern mehr durch eine Ermöglichung von LERN-WEGEN unterstützt. Selbst gesteuertes Lernen sollte somit intensiv gefördert werden.
Individuelle Förderung bedeutet auch, dass eine differenzierte Leistungsmessung bzw. -beurteilung zur Anwendung kommt. Die Eltern werden über die Fördermaßnahmen und ihre jeweilige Zielstellung informiert.
Weitere Informationen: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung und Kultur vom 26.10.1993 (GAmtsbl. 17/1993; S. 561f) „Durchführung der integrierten Fördermaßnahmen gemäß §29 der Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen“.
Ein weiterer Schwerpunkt der Landskronschule liegt in der verstärkten Zusammenarbeit mit den Schwerpunktschulen. In unserem Einzugsgebiet liegen mit der IGS Oppenheim, der Schwerpunktschule Nierstein, der Grundschule Dienheim und der Grundschule Zornheim vier Schwerpunktschulen. Auch in diesen Schulen ist nun die Beschulung von Kindern mit einem besonderen Förderbedarf möglich. Die Schwerpunktschulen erhalten eine zusätzliche Zuweisung von Förderschullehrern, um den erhöhten Förderbedarf der dort beschulten Kinder abzudecken.
Schwerpunktschulen haben den Auftrag ein schuleigenes Konzept zur individuellen Förderung eines Kindes zu entwickeln. Dieses Konzept ist Teil des dort entwickelten Qualitätsprogramms. Darüber hinaus wird in diesen Schulen ein zieldifferenter Unterricht ermöglicht. So können an Schwerpunktschulen auch die besonderen Abschlüsse erworben werden, die an Förderschulen erreicht werden können.

Kooperation mit dem Jugendhaus Oppenheim (JHO)
Lernen an seinen eigenen Grenzen
Seit über 10 Jahren besteht jetzt der Kooperationsvertrag mit dem JHO, das in der Trägerschaft des Ev. Dekanats steht.
Diese Zusammenarbeit umfasst vielfältige Aktivitäten im sozial- und gruppendynamischen und erlebnispädagogischen Bereich.
So wird im Schnitt einmal monatlich ein Projekttag im JH veranstaltet und zwar einen ganzen Vormittag lang. Teilnehmer sind die beiden oberen Klassen unserer Schule. Es werden Themen nach eigener Auswahl bearbeitet, wie z. B. Freundschaft, Liebe, Sex; Was tun in der Freizeit ?; Jugend und Drogen; Welche persönlichen Voraussetzungen brauche ich im Praktikum/in der Ausbildung? Wie stelle ich mir mein Leben in 3oder 5 Jahren vor ? usw.
Diese oft wiederkehrenden Themen werden in Kleingruppen in vielfältigen methodischen Variationen durchdrungen, immer sehr aktuell und lebensnah. Dynamische Spiele, wie „Rettung aus einer Brandstelle“, „Flussüberquerung mit Seilen“ sollen deutlich machen, dass ein Erfolg immer nur gelingt, wenn alle verantwortlich für die übergeordnete Aufgabe ihren Beitrag leisten. Neben der Selbstorganisation der Gruppe wird also ein erhebliches Maß an Selbstdisziplin und Eigenverantwortung eingefordert. Natürlich kommen auch Pausenspiele wie Kicker, Billard oder die Spielekonsolen am Computer nicht zu kurz.
Gelegentlich aber geht es auch in der näheren Umgebung in die Natur: Da wird dann über einer wirklichen Schlucht mit Seil und Haken eine Überquerung oder an einer Felswand eine richtige Kletterpartie durchgeführt. Dabei kommt es zwangsläufig zu Grenzerfahrungen zwischen Angst und Selbstvertrauen und, was genau so wichtig ist: Kann ich mich auf meine Mitschüler verlassen, wenn ich da über dem Abgrund schwebe und sie mich sichern müssen?
Einmal jährlich werden sog. Orientierungstage veranstaltet. Dazu geht es in ein Sebstversorgerhaus, in den letzten Jahren nach Ludwigswinkel nahe der franz. Grenze in der Südpfalz. Es werden selbst ausgewählte Themen bearbeitet, hinzu kommt eine äußerst wichtige Selbstorganisation und –regulierung des Alltags, das Aufstellen der Gruppenregeln, die dann in der Einhaltung oftmals sehr viel Mühe bereiten. Da man ja mitten in der Natur ist, kommen erlebnispäd. Events nicht zu kurz, aber auch der Besuch von regionaltypischen Einrichtungen wie Museen und Betrieben steht mal auf dem Programm und einen ganz besonderen Reiz übt immer wieder eine Stadterkundungsralley in Weißenburg in Frankreich aus.
Für die Schüler stellt dieser Arbeits- und Erfahrungsrahmen eine enorme Bereicherung ihrer sozialen Kompetenzen dar, wozu die fachlich und in der Jugendarbeit sehr versierten Mitarbeitern des JH Heike Weber und Jürgen Salewski einen unschätzbaren Anteil leisten.

JuLe
Seit 2009 gibt es an der Landskronschule JuLe.
JuLe ist die Abkürzung für Jugendhilfe im Lebensumfeld, ein Jugendhilfeprojekt des Kreises Mainz-Bingen, das sich an Schüler und deren Eltern sowie Geschwister richtet, die das Angebot einer Ganztagsschule, wie hier in der Landskronschule in Anspruch nehmen.
Juliane Göldner, Matthias Schneider und Volker Abel, pädagogische Fachkräfte vermittelt durch Leben in Familien e.V., einem Verein der freien Jugendhilfe mit Sitz im Kreis Mainz - Bingen, betreuen die Kinder an der Schule durch Einzel- und Kleingruppentermine, die sich wie folgt aufteilen:
- Selbstbehauptungstraining
- Schülercafe
- Computerkurs
- Soziales Kompetenztraining
- Aggressionswahrnehmung und-Abbau
- Spielgruppen
- Einzelgespräche
- Wahrnehmungs- und Kompetenztraining
- Gespräche mit Lehrern, Pädagogen und Schülern
- Ferienprogramme wie z.B. Kinobesuch, Zoobesuch, Minigolfspielen, Freizeitpark, Wanderungen etc.
Ein weiterer und ganz wichtiger Bestandteil von JuLe sind die Besuche bei den Familien zu Hause. Wir beraten und begleiten Eltern bei der Umsetzung von Erziehungszielen, sowie bei gemeinsamen Gesprächen mit der Schule.
Ein regelmäßiger Austausch von Informationen und eine zeitnahe Vernetzung von Eltern, Schule, beteiligten Institutionen und JuLe ist dadurch möglich.

mit dem Jugendamt
Das Jugendamt hat u.a. die Aufgabe, Eltern, Kindern und Jugendlichen, die Förderung und Hilfe brauchen, über Hilfen zur Erziehung zu beraten und zu unterstützen, einschließlich der Beantragung von Erziehungshilfen.
Es gibt ein differenziertes Angebot an Dienstleistungen. Es handelt sich hierbei um pädagogische, beratende, betreuende und therapeutische Hilfen. Die meisten Hilfsangebote sind kostenlos.
An der Schule ihres Kindes bietet eine Mitarbeiterin des Jugendamtes, wie an allen Förderschulen im Landkreis Mainz-Bingen, regelmäßige Sprechstunden an.
Fragen sie die LehrerInnen nach den nächsten Terminen oder vereinbaren sie direkt einen anderen Gesprächstermin.
Frau Fischer, Jugendamt Soziale Dienste
Georg-Rückert-Str. 11, 55218 Ingelheim
Tel. : 06132-7873166, Mobil : 0162-2525237
Email: fischer.anja@mainz-bingen.de

Kooperationen mit anderen Schulen
Die Landskronschule kooperiert mit 12 Grundschulen im südlichen Bezirk des Landkreises Mainz-Bingen.
Die Zusammenarbeit hat zum Ziel, gemeinsam eine adäquate Förderung der SchülerInnen zu erreichen. So versorgt die Landskronschule als Stammschule die Grundschulen mit Förderschullehrkräften, um möglichst wohnortnah eine Förderung der Kinder zu gewährleisten. Diese Lehrkräfte arbeiten im Rahmen der so genannten „Integrativen Förderung“. Integrierte Fördermaßnahmen dienen der Vorbeugung von Lernauffälligkeiten. Damit es nicht zu einer Verfestigung von Lernproblemen kommt, sollen diese Maßnahmen möglichst frühzeitig und im Klassenverband einsetzen.
Dabei sind die FörderlehrerInnen auf eine gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen der Regelschule angewiesen.
Neben der Beschreibung der Lernausgangslage des Kindes ist die gemeinsame Erarbeitung von Förderplänen notwendig. Zudem soll es einen fachlichen Austausch im Hinblick auf individuelle Hilfestellungen bzw. Förderkonzepte geben. Voraussetzung für die Erarbeitung eines Förderplanes ist zunächst die Feststellung von Ressourcen und Kompetenzen des Kindes. Individualisierte Lernbegleitung setzt freilich angemessene Unterrichtsformen voraus. Da wir die Heterogenität der Schülerschaft als „Normalfall“ ansehen, sind offene Unterrichtsformen vorzuziehen. Eine individualisierte Förderung wird weniger mit einem für alle verbindlichen LEHR-GANG, sondern mehr durch eine Ermöglichung von LERN-WEGEN unterstützt. Selbst gesteuertes Lernen sollte somit intensiv gefördert werden.
Individuelle Förderung bedeutet auch, dass eine differenzierte Leistungsmessung bzw. -beurteilung zur Anwendung kommt. Die Eltern werden über die Fördermaßnahmen und ihre jeweilige Zielstellung informiert.
Weitere Informationen: Verwaltungsvorschrift des Ministeriums für Bildung und Kultur vom 26.10.1993 (GAmtsbl. 17/1993; S. 561f) „Durchführung der integrierten Fördermaßnahmen gemäß §29 der Schulordnung für die öffentlichen Grundschulen“.
Ein weiterer Schwerpunkt der Landskronschule liegt in der verstärkten Zusammenarbeit mit den Schwerpunktschulen. In unserem Einzugsgebiet liegen mit der IGS Oppenheim, der Schwerpunktschule Nierstein, der Grundschule Dienheim und der Grundschule Zornheim vier Schwerpunktschulen. Auch in diesen Schulen ist nun die Beschulung von Kindern mit einem besonderen Förderbedarf möglich. Die Schwerpunktschulen erhalten eine zusätzliche Zuweisung von Förderschullehrern, um den erhöhten Förderbedarf der dort beschulten Kinder abzudecken.
Schwerpunktschulen haben den Auftrag ein schuleigenes Konzept zur individuellen Förderung eines Kindes zu entwickeln. Dieses Konzept ist Teil des dort entwickelten Qualitätsprogramms. Darüber hinaus wird in diesen Schulen ein zieldifferenter Unterricht ermöglicht. So können an Schwerpunktschulen auch die besonderen Abschlüsse erworben werden, die an Förderschulen erreicht werden können.
Kooperation mit dem Jugendhaus Oppenheim (JHO)
Lernen an seinen eigenen Grenzen
Seit über 10 Jahren besteht jetzt der Kooperationsvertrag mit dem JHO, das in der Trägerschaft des Ev. Dekanats steht.
Diese Zusammenarbeit umfasst vielfältige Aktivitäten im sozial- und gruppendynamischen und erlebnispädagogischen Bereich.
So wird im Schnitt einmal monatlich ein Projekttag im JH veranstaltet und zwar einen ganzen Vormittag lang. Teilnehmer sind die beiden oberen Klassen unserer Schule. Es werden Themen nach eigener Auswahl bearbeitet, wie z. B. Freundschaft, Liebe, Sex; Was tun in der Freizeit ?; Jugend und Drogen; Welche persönlichen Voraussetzungen brauche ich im Praktikum/in der Ausbildung? Wie stelle ich mir mein Leben in 3oder 5 Jahren vor ? usw.
Diese oft wiederkehrenden Themen werden in Kleingruppen in vielfältigen methodischen Variationen durchdrungen, immer sehr aktuell und lebensnah. Dynamische Spiele, wie „Rettung aus einer Brandstelle“, „Flussüberquerung mit Seilen“ sollen deutlich machen, dass ein Erfolg immer nur gelingt, wenn alle verantwortlich für die übergeordnete Aufgabe ihren Beitrag leisten. Neben der Selbstorganisation der Gruppe wird also ein erhebliches Maß an Selbstdisziplin und Eigenverantwortung eingefordert. Natürlich kommen auch Pausenspiele wie Kicker, Billard oder die Spielekonsolen am Computer nicht zu kurz.
Gelegentlich aber geht es auch in der näheren Umgebung in die Natur: Da wird dann über einer wirklichen Schlucht mit Seil und Haken eine Überquerung oder an einer Felswand eine richtige Kletterpartie durchgeführt. Dabei kommt es zwangsläufig zu Grenzerfahrungen zwischen Angst und Selbstvertrauen und, was genau so wichtig ist: Kann ich mich auf meine Mitschüler verlassen, wenn ich da über dem Abgrund schwebe und sie mich sichern müssen?
Einmal jährlich werden sog. Orientierungstage veranstaltet. Dazu geht es in ein Sebstversorgerhaus, in den letzten Jahren nach Ludwigswinkel nahe der franz. Grenze in der Südpfalz. Es werden selbst ausgewählte Themen bearbeitet, hinzu kommt eine äußerst wichtige Selbstorganisation und –regulierung des Alltags, das Aufstellen der Gruppenregeln, die dann in der Einhaltung oftmals sehr viel Mühe bereiten. Da man ja mitten in der Natur ist, kommen erlebnispäd. Events nicht zu kurz, aber auch der Besuch von regionaltypischen Einrichtungen wie Museen und Betrieben steht mal auf dem Programm und einen ganz besonderen Reiz übt immer wieder eine Stadterkundungsralley in Weißenburg in Frankreich aus.
Für die Schüler stellt dieser Arbeits- und Erfahrungsrahmen eine enorme Bereicherung ihrer sozialen Kompetenzen dar, wozu die fachlich und in der Jugendarbeit sehr versierten Mitarbeitern des JH Heike Weber und Jürgen Salewski einen unschätzbaren Anteil leisten.

